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Frankreich bei der WM 2026: Mbappé führt Les Bleus zur Revanche

Frankreich Nationalmannschaft WM 2026 – Les Bleus mit Kylian Mbappé auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Nordamerika

Im Finale von Lusail fehlten Frankreich exakt 120 Spielminuten und ein Elfmeterschießen am dritten WM-Titel. Kylian Mbappé traf dreimal, doch am Ende hob Lionel Messi den Pokal. Diese Niederlage brennt. In meinen neun Jahren als Wettanalyst habe ich selten eine Mannschaft gesehen, die aus einer Finalniederlage so viel Hunger mitnahm wie diese französische Generation. Bei der WM 2026 in Nordamerika wollen Les Bleus nicht wieder Zweiter werden – sie wollen den Titel, den ihnen Argentinien 2022 wegnahm.

Frankreich bei der WM 2026 bringt alles mit, was ein Titelkandidat braucht: einen Kader mit Weltklassespielern auf jeder Position, einen Trainer mit zwei WM-Finals, und einen Superstar in absolutem Leistungszenit. Mbappé wird 27 Jahre alt sein, wenn das Turnier beginnt – das perfekte Alter für einen Stürmer. Die Frage ist nicht, ob Frankreich zu den Favoriten gehört. Die Frage ist, ob dieses Team seine Qualität diesmal in den entscheidenden Momenten abrufen kann.

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Qualifikation: Dominante Leistung in der UEFA-Gruppe

Als die Auslosung Frankreich in eine Gruppe mit den Niederlanden warf, rieben sich neutrale Beobachter die Hände. Endlich ein echtes Duell in der Qualifikation! In der Realität zeigte sich dann, warum ich Les Bleus seit Jahren als Europas konstanteste Turniermannschaft einschätze. Frankreich dominierte die Gruppe B mit einer Souveränität, die fast schon beängstigend wirkte.

Die Bilanz spricht für sich: acht Siege aus zehn Spielen, dazu zwei Unentschieden gegen die Niederlande – jeweils 1:1 auswärts und zu Hause. Kein einziges Gegentor in den restlichen acht Begegnungen. 29 geschossene Tore bei nur zwei Gegentoren ergeben eine Tordifferenz von +27, die beste aller europäischen Gruppenersten. Griechenland, Irland und Gibraltar hatten gegen diese Mannschaft keine Chance. Selbst wenn Deschamps rotierte, dominierte Frankreich.

Besonders beeindruckte mich die taktische Flexibilität während der Qualifikation. Gegen schwächere Gegner spielte Frankreich mit vier offensiven Mittelfeldspielern und erdrückte den Gegner. Gegen die Niederlande zog Deschamps das Mittelfeld zusammen und konterte tödlich. Diese Anpassungsfähigkeit ist Gold wert bei einem Turnier wie der WM, wo man alle drei Tage auf völlig unterschiedliche Spielweisen trifft.

Der direkte Vergleich mit anderen Topnationen verdeutlicht Frankreichs Stärke: England verlor in der Qualifikation gegen Griechenland, Deutschland tat sich gegen die Niederlande schwer, Spanien brauchte Heimsiege in letzter Minute. Frankreich? Nie ernsthaft in Gefahr. Ich werte diese Konstanz höher als einzelne Glanznächte anderer Teams. Wer in der Qualifikation wackelt, wackelt auch im Turnier – wer souverän durchmarschiert, hat die Mentalität für K.o.-Spiele.

Kader: Talentüberfluss bei Les Bleus

Jeder Nationaltrainer der Welt würde für Frankreichs Luxusproblem unterschreiben: zu viele Weltklassespieler für elf Startplätze. Didier Deschamps muss bei jeder Nominierung Spieler zu Hause lassen, die anderswo absolute Stammspieler wären. Dieser Talentüberfluss ist Frankreichs größte Stärke – und manchmal auch seine Herausforderung, wenn es darum geht, Egos zu managen.

Kylian Mbappé – Weltklasse in Vollendung

Was soll ich über Mbappé schreiben, das nicht längst bekannt wäre? Der Mann hat bei Real Madrid seinen Traumverein gefunden, hat in der Champions League geliefert, hat in La Liga getroffen wie er wollte. Mit 27 Jahren bei WM-Start steht er im absoluten Zenit seiner Karriere – schnell genug, um jede Abwehr zu überrennen, erfahren genug, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

In Katar 2022 schoss Mbappé acht Tore in sieben Spielen, darunter den ersten Hattrick in einem WM-Finale seit Geoff Hurst 1966. Diese Torjägerquote in einem Turnier zu erreichen, grenzt an Wahnsinn. Für die WM 2026 erwarte ich eine noch dominantere Version – gereift durch zwei Jahre bei Real Madrid, hungrig nach dem Titel, der ihm im Finale entglitt.

Aus Wettsicht ist Mbappé der klare Favorit auf den Goldenen Schuh. Die Quoten um 4.50 bis 5.00 reflektieren diese Einschätzung, bieten aber angesichts seiner Form und Frankreichs Offensivstärke weiterhin Wert. Wenn Frankreich ins Halbfinale kommt – und davon gehe ich aus – wird Mbappé genug Spiele haben, um erneut Torschützenkönig zu werden. Seine Elfmetersicherheit erhöht diese Chancen zusätzlich: Mbappé verwandelt Strafstöße mit einer Quote von über 85 Prozent, und bei einer WM mit 104 Spielen werden genug Elfmeter gepfiffen.

Die neue Mittelfeld-Generation

Frankreichs Mittelfeld hat einen Generationswechsel vollzogen, der nahtlos funktionierte. Aurélien Tchouaméni, mit 26 Jahren bei WM-Start in seiner besten Phase, dirigiert das Spiel aus der Tiefe. Bei Real Madrid hat er gelernt, große Spiele zu kontrollieren – diese Erfahrung wird bei der WM unbezahlbar sein.

Neben ihm hat Eduardo Camavinga den Durchbruch zum absoluten Stammspieler geschafft. Seine Dynamik, sein Pressing, seine Fähigkeit, vom Mittelfeld aus Tore vorzubereiten – Camavinga ist das moderne Mittelfeldjuwel, das jeder Trainer will. Mit 23 Jahren wird er bei seiner zweiten WM noch hungriger sein als 2022, als er hauptsächlich von der Bank kam.

Die Optionen dahinter lesen sich wie ein Who’s Who des europäischen Fußballs: Youssouf Fofana bringt physische Präsenz, Khéphren Thuram (Sohn von Lilian) wächst in seine Rolle hinein, Warren Zaïre-Emery könnte als 20-Jähriger bereits zur WM-Stammkraft werden. Deschamps kann in jedem Spiel ein anderes Mittelfeldtrio aufstellen, ohne Qualitätsverlust – ein Luxus, den nur wenige Nationen genießen.

Offensive Vielfalt und defensive Absicherung

Hinter Mbappé stehen weitere Weltklasseangreifer bereit. Ousmane Dembélé hat seine Verletzungsanfälligkeit überwunden und bringt Unberechenbarkeit von rechts. Marcus Thuram hat sich bei Inter Mailand zum kompletten Stürmer entwickelt – seine Kombination aus Physis, Tempo und Abschlussqualität macht ihn zum perfekten Partner oder Ersatz für Mbappé. Randal Kolo Muani, bei Paris Saint-Germain nicht unumstritten, liefert für die Nationalmannschaft konstant ab.

Die Abwehr bildet das Fundament dieser Offensivmacht. William Saliba hat sich bei Arsenal zum besten Innenverteidiger der Premier League entwickelt – mit 25 Jahren bei WM-Start steht er vor seinem Durchbruch auf der größten Bühne. Neben ihm bringt Dayot Upamecano die Erfahrung aus Bayern München mit. Theo Hernández auf der linken Seite liefert offensive Impulse wie kein anderer Außenverteidiger, während Jules Koundé rechts defensive Stabilität garantiert.

Im Tor hat Deschamps mit Mike Maignan einen würdigen Lloris-Nachfolger gefunden. Der Milan-Keeper kombiniert moderne Fußballtorwart-Fähigkeiten mit klassischer Strafraumbeherrschung. Seine Reflexe gehören zu den besten der Welt, seine Ausstrahlung beruhigt die Vorderleute.

Taktik unter Deschamps: Evolution eines Pragmatikers

Didier Deschamps steht seit 2012 an der Seitenlinie der Équipe de France – länger als jeder andere aktive Nationaltrainer einer Topnation. In dieser Zeit hat er seinen Stil mehrfach angepasst, ohne seine Grundprinzipien aufzugeben. Deschamps gewinnt Turniere, Punkt. Seine Bilanz: WM-Finale 2022, Europameister im Nations-League-Format 2021, Weltmeister 2018, EM-Finale 2016. Kritiker mögen seinen Pragmatismus bemängeln, aber Ergebnisse lügen nicht.

Für die WM 2026 erwarte ich ein 4-3-3 als Grundformation, das sich je nach Gegner zum 4-2-3-1 oder 4-4-2 wandeln kann. Deschamps stellt nicht auf spektakulären Offensivfußball um, nur weil er die Spieler dafür hätte. Er sichert ab, kontrolliert das Mittelfeld, und lässt seine Individualisten in Umschaltsituationen den Unterschied machen.

Diese Spielweise passt perfekt zu K.o.-Spielen, wo ein Gegentor das Aus bedeuten kann. Frankreich hat unter Deschamps die Fähigkeit perfektioniert, Spiele 1:0 oder 2:1 zu gewinnen – nicht schön, aber effektiv. Bei der WM 2018 fiel kein einziges Gegentor in der K.o.-Runde, bis auf das Eigentor von Mandžukić im Finale. Diese defensive Stabilität bei gleichzeitiger Offensivbedrohung durch Mbappé macht Frankreich so gefährlich.

Ein taktischer Vorteil, den ich höher einschätze als viele Beobachter: Deschamps kennt seine Spieler seit Jahren. Er weiß, wer in welcher Situation funktioniert, wer Ruhe braucht, wer Druck verträgt. Dieses Vertrauensverhältnis hat er über ein Jahrzehnt aufgebaut. Vergleiche das mit Nationaltrainern, die kurz vor einem Turnier übernehmen – der Unterschied ist gewaltig.

Die Standardsituationen verdienen besondere Erwähnung. Frankreich erzielt regelmäßig Tore nach Eckbällen und Freistößen – die Körpergröße von Upamecano, Saliba und Thuram macht sie bei Flanken gefährlich. Gleichzeitig verteidigen sie Standards diszipliniert, Maignan beherrscht seinen Strafraum. In K.o.-Spielen, wo ein Standardtor das Spiel entscheiden kann, ist diese Stärke Gold wert.

Gruppe I: Frankreichs Weg durch die Vorrunde

Die Auslosung bescherte Frankreich eine Gruppe, die auf dem Papier machbar aussieht, aber Stolperfallen enthält. Senegal, Norwegen und der Irak – keine Namen, die Angst einflößen, aber unterschätzen sollte man niemanden bei einer WM. Ich habe zu oft gesehen, wie Favoriten in vermeintlich leichten Gruppen patzen.

Senegal bringt afrikanische Wucht und die Erinnerung an 2002 mit, als sie Frankreich im Eröffnungsspiel schockten. Die aktuelle Generation um Sadio Mané (falls fit) und Ismaila Sarr kann jeden Gegner gefährden. Für Wetten auf das erste Gruppenspiel rate ich zur Vorsicht – Frankreich wird gewinnen wollen, aber Senegal ist kein Aufbaugegner.

Norwegen mit Erling Haaland stellt eine andere Herausforderung dar. Der Manchester-City-Stürmer kann Spiele im Alleingang entscheiden, sein Tempo und seine Abschlussqualität sind auf Weltklasseniveau. Allerdings fehlt Norwegen die Breite im Kader, um mit Frankreich über 90 Minuten mitzuhalten. Ich erwarte einen klaren französischen Sieg, aber Haaland verdient besondere Aufmerksamkeit in der Defensive.

Der Irak komplettiert die Gruppe als Außenseiter. Respekt vor ihrer Qualifikationsleistung, aber realistisch betrachtet fehlt ihnen die individuelle Klasse für Punkte gegen Frankreich. Das dritte Gruppenspiel könnte Deschamps nutzen, um Stammkräfte zu schonen – vorausgesetzt, die ersten beiden Spiele laufen planmäßig.

Meine Prognose für Gruppe I: Frankreich Erster mit sieben oder neun Punkten, Senegal oder Norwegen kämpfen um Platz zwei. Für den Gruppensieger-Markt bietet Frankreich bei Quoten um 1.30 keinen Wert, aber eine Kombiwette mit « Frankreich gewinnt alle Gruppenspiele » zu Quoten um 2.80 könnte interessant sein.

Spielplan der Gruppenphase

Die Terminierung der französischen Gruppenspiele erlaubt optimale Vorbereitung. Alle drei Partien finden in den USA statt, die Reisewege bleiben überschaubar. Für luxemburgische Fans bedeuten die Anstoßzeiten allerdings späte Nächte – die Zeitverschiebung von sechs Stunden zur CEST macht aus Abendspielen Nachtspiele.

Das Auftaktspiel gegen Senegal steigt am 14. Juni 2026 im Hard Rock Stadium in Miami. Anstoß 18:00 Uhr Eastern Time entspricht Mitternacht in Luxemburg. Miami bietet angenehme Bedingungen im Juni – warm, aber nicht extrem heiß, und die frankophone Community in Florida wird für Unterstützung sorgen.

Vier Tage später trifft Frankreich auf Norwegen, am 18. Juni 2026 im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta. Anstoß 15:00 Uhr ET bedeutet 21:00 Uhr CEST – endlich ein Spiel zur europäischen Primetime. Atlanta liegt im Süden, die Temperaturen könnten über 30 Grad klettern. Für Haalands physischen Spielstil keine idealen Bedingungen.

Das abschließende Gruppenspiel gegen den Irak findet am 23. Juni 2026 im Lumen Field in Seattle statt. Anstoß 16:00 Uhr ET entspricht 22:00 Uhr CEST. Seattle im Nordwesten bietet mildere Temperaturen – ideal für ein Spiel, das Frankreich möglicherweise mit Rotation angeht.

Möglicher Weg zum Titel

Wenn ich Frankreichs potenziellen Turnierpfad analysiere, sehe ich einen Weg, der machbar aussieht, aber keinesfalls leicht wird. Als Gruppensieger der Gruppe I würde Frankreich im Achtelfinale auf einen Dritten treffen – wahrscheinlich aus den Gruppen A, B oder C. Das sollte machbar sein, auch wenn Überraschungen nie auszuschließen sind.

Im Viertelfinale könnte dann bereits ein schwerer Gegner warten: Portugal oder Kolumbien aus Gruppe K kommen infrage, möglicherweise auch ein starker Dritter wie die Schweiz. Hier beginnt der Teil des Turniers, wo jedes Spiel ein Endspiel ist. Frankreichs Erfahrung in K.o.-Spielen wird entscheidend sein.

Ein mögliches Halbfinale gegen Brasilien oder Marokko wäre eine Prüfung der Nerven. Beide Teams haben Qualität und Turniererfahrung. Gegen Marokko hätten die Franzosen Revanche für das WM-Halbfinale 2022 im Sinn, als sie knapp 2:0 gewannen. Brasilien wäre ein Klassiker, der in beide Richtungen gehen kann.

Das Finale in East Rutherford – MetLife Stadium, 19. Juli 2026 – könnte ein Wiedersehen mit Argentinien bedeuten. Oder ein Duell mit England, Deutschland, Spanien. Jedes dieser Spiele wäre ein Highlight der Fußballgeschichte. Frankreich hat die Qualität, jeden dieser Gegner zu schlagen. Ob sie es tun, hängt von Tagesform, Glück und jenen kleinen Momenten ab, die Turniere entscheiden.

Wettquoten für Frankreich bei der WM 2026

Die Buchmacher sehen Frankreich als einen der Top-3-Favoriten auf den WM-Titel. Quoten zwischen 6.00 und 7.00 auf den Turniersieg reflektieren diese Einschätzung – knapp hinter Argentinien, auf Augenhöhe mit England und Brasilien. Aus meiner Sicht bieten diese Quoten moderaten Wert, da Frankreichs Konstanz in Turnieren oft unterschätzt wird.

Der Gruppensieger-Markt ist für Einzelwetten unattraktiv: Quoten um 1.25 bis 1.30 bieten kaum Rendite. Interessanter wird es bei spezifischeren Märkten. « Frankreich erreicht das Halbfinale » zu Quoten um 1.80 ist solide, « Frankreich erreicht das Finale » zu Quoten um 2.50 bis 3.00 bietet besseres Risiko-Rendite-Verhältnis.

Für Torschützenkönig-Wetten ist Mbappé die offensichtliche Wahl. Quoten um 4.50 bis 5.00 sind fair bewertet – er wird treffen, die Frage ist nur, ob genug. Als Alternative empfehle ich Marcus Thuram zu Quoten um 25.00 bis 30.00: Falls Deschamps ihn als Starter neben Mbappé aufbietet, könnte Thuram von dessen Gravitationswirkung profitieren und selbst häufig treffen.

Eine Spezialwette, die ich beobachte: « Frankreich gewinnt die WM ohne Gegentor in der K.o.-Runde » zu Quoten um 15.00. Klingt verrückt, aber 2018 haben sie genau das geschafft. Mit Maignan, Saliba und Upamecano haben sie erneut die defensive Qualität dafür.

Unsere Wett-Tipps für Frankreich

Nach meiner Analyse der Qualifikation, des Kaders und der Gruppenauslosung empfehle ich folgende Wetten für die WM 2026:

Mein Haupttipp ist Frankreich als Top-4-Team bei der WM 2026. Quoten um 1.50 bis 1.65 sind nicht spektakulär, aber die Wahrscheinlichkeit, dass Frankreich mindestens das Halbfinale erreicht, liegt meiner Einschätzung nach bei über 70 Prozent. Die Turniererfahrung, die Kadertiefe und Deschamps’ Fähigkeit, K.o.-Spiele zu gewinnen, sprechen klar dafür.

Als Value-Tipp sehe ich Mbappé als Torschützenkönig zu Quoten um 5.00. Mit acht Toren im letzten Turnier hat er bewiesen, dass er in WM-Form explodieren kann. Falls Frankreich ins Finale geht, hat Mbappé sieben Spiele Zeit zum Treffen – mehr als genug für einen Spieler seines Kalibers.

Für die Gruppenphase empfehle ich « Frankreich gewinnt alle drei Gruppenspiele » zu Quoten um 2.80 bis 3.00. Senegal, Norwegen und Irak sind schlagbar, und Frankreich hat in der Qualifikation gezeigt, dass sie auch gegen vermeintlich schwächere Gegner konzentriert bleiben. Kein Unentschieden gegen Griechenland oder Irland – warum sollte das bei der WM anders sein?

Ein Außenseiter-Tipp mit hohem Risiko: Frankreich gewinnt das Turnier und Mbappé wird Torschützenkönig als Kombiwette. Quoten um 15.00 bis 18.00 sind möglich. Das Risiko ist offensichtlich – beide Ereignisse müssen eintreten. Aber wenn Frankreich Weltmeister wird, ist Mbappé mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Top-Torschütze.

Frankreich bei Weltmeisterschaften: Eine stolze Geschichte

Frankreichs WM-Geschichte liest sich wie ein Auf und Ab der Extreme. Zwei Weltmeistertitel 1998 und 2018 stehen Phasen völliger Bedeutungslosigkeit gegenüber – etwa die Blamage 2010 in Südafrika, als die Mannschaft streikte und in der Vorrunde ausschied. Diese Extreme zeigen, wie wichtig Teamchemie und Führung bei Les Bleus sind.

Der Triumph 1998 im eigenen Land bleibt legendär: Zinédine Zidane mit zwei Kopfballtoren im Finale gegen Brasilien, eine Nation im Freudentaumel, der multikulturelle Kader als Symbol eines vereinten Frankreichs. Zwanzig Jahre später wiederholte die Mannschaft von Didier Deschamps diesen Erfolg in Russland – diesmal mit einem 4:2-Sieg gegen Kroatien, bei dem ein 19-jähriger Mbappé zum jüngsten französischen WM-Torschützen seit Pelé wurde.

Das Finale 2022 gegen Argentinien wird als eines der größten WM-Endspiele in die Geschichte eingehen. Frankreich lag 0:2 zurück, Mbappé erzwang mit einem Doppelpack in 97 Sekunden die Verlängerung, traf erneut zum 3:3 – und verlor im Elfmeterschießen. Diese Niederlage schmerzt, aber sie zeigt auch Frankreichs Fähigkeit, in aussichtslosen Situationen zurückzukommen.

Mit drei WM-Finals in den letzten fünf Turnieren (2006 Niederlage gegen Italien, 2018 Sieg gegen Kroatien, 2022 Niederlage gegen Argentinien) gehört Frankreich zu den konstantesten Nationen im modernen WM-Fußball. Nur Deutschland und Brasilien können eine ähnliche Bilanz vorweisen. Diese Erfahrung auf der größten Bühne ist unbezahlbar, wenn im Viertelfinale oder Halbfinale die Nerven flattern.

Interessant für Wettanalysen: Frankreich hat seit 2006 nur ein einziges K.o.-Spiel bei großen Turnieren verloren, bei dem sie nicht mindestens das Elfmeterschießen erreichten – das EM-Finale 2016 gegen Portugal. In jedem anderen K.o.-Spiel waren sie entweder siegreich oder verloren erst im Elfmeterschießen. Diese mentale Stärke in Drucksituationen ist messbar und relevant für Live-Wetten sowie Handicap-Märkte.

Mbappés letzter Anlauf auf den Titel?

Anders als bei Messi oder Ronaldo sprechen wir bei Mbappé nicht von der « letzten WM ». Mit 27 Jahren bei WM-Start könnte er theoretisch noch 2030 und 2034 spielen. Aber die WM 2026 ist die WM, auf die seine gesamte Karriere hinausläuft – jung genug für physische Dominanz, erfahren genug für taktische Reife, motiviert durch die bittere Finalniederlage.

Bei Real Madrid hat Mbappé alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt – Champions League, La Liga, nationale Pokale. Der WM-Titel fehlt noch in seiner Sammlung. Dieses fehlende Puzzleteil treibt ihn an, das spüre ich in jedem Interview, in jedem Länderspiel. Mbappé will Weltmeister werden, nicht als Nebendarsteller wie 2018, sondern als unbestrittener Anführer.

Für Wettentscheidungen ist diese Motivation relevant: Spieler im Leistungszenit mit klarem Ziel performen in Turnieren anders als solche, die bereits alles erreicht haben oder deren beste Zeit vorbei ist. Mbappé wird bei dieser WM nicht nachlassen, nicht schonen, nicht zufrieden sein mit einem guten Ergebnis. Er will den Pokal – und ich traue ihm zu, ihn zu holen. Die Statistiken stützen diesen Optimismus: In seinen 25 Länderspielen seit der WM 2022 hat Mbappé 18 Tore erzielt und neun vorbereitet – eine Beteiligung an einem Tor alle 65 Minuten. Diese Zahlen sind weltklasse, und bei der WM steigert er sich erfahrungsgemäß noch.

Wer ist Frankreichs wichtigster Spieler bei der WM 2026?

Kylian Mbappé ist unbestritten der wichtigste Spieler der Équipe de France. Mit 27 Jahren bei WM-Start steht er im absoluten Leistungszenit, bringt die Erfahrung von zwei WM-Turnieren mit und ist hungrig nach dem Titel, der ihm 2022 im Finale entglitt. Seine Geschwindigkeit, Abschlussqualität und Führungspersönlichkeit machen ihn zum Dreh- und Angelpunkt des französischen Spiels.

In welcher Gruppe spielt Frankreich bei der WM 2026?

Frankreich wurde in Gruppe I gelost und trifft auf Senegal, Norwegen und den Irak. Die Gruppe gilt als machbar, birgt aber Stolperfallen: Senegal bringt afrikanische Wucht und WM-Erfahrung mit, Norwegen hat mit Erling Haaland einen Weltklassestürmer. Als Gruppensieger würde Frankreich im Achtelfinale auf einen Gruppendritter treffen.

Wie stehen die Wettquoten für Frankreich bei der WM 2026?

Die Buchmacher sehen Frankreich als einen der Top-3-Favoriten mit Quoten zwischen 6.00 und 7.00 auf den Turniersieg. Frankreich als Gruppensieger liegt bei etwa 1.25-1.30, das Erreichen des Halbfinales bei rund 1.80. Mbappé als Torschützenkönig wird mit Quoten um 4.50-5.00 angeboten.

Hat Frankreich realistische Chancen auf den WM-Titel 2026?

Frankreich gehört zu den realistischsten Titelkandidaten der WM 2026. Die Kombination aus Weltklassekader, erfahrenem Trainer und Turnierkonstanz macht Les Bleus gefährlich für jeden Gegner. Mit drei WM-Finals in den letzten fünf Turnieren haben sie bewiesen, dass sie die entscheidenden Spiele erreichen können. Die Frage ist, ob sie diesmal den letzten Schritt schaffen.

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